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Workplace dress and its effect on promotion

Hi, my name is Lena. I am a legal trainee from Cologne, Germany. I am spending three months with the employment department at Brodies LLP in Edinburgh.

A couple of days before I left Cologne, I asked a German colleague, who was also on an exchange at Brodies, how to dress in the workplace. His answer was: “You have to wear a costume every day, but not a carnival one!” Blimey! Looks like I can’t use my “little red riding hood” costume.

One day later, I received an email from Brodies which confirmed the ‘bad’ news. Dress-code: formal business wear. A quick look into the closet: what a shame, I HAVE to go shopping!

At the German law firms I have worked at so far, the dress-code was quite relaxed – especially for trainees. However, this is not the case everywhere. Even within the large law firms, the dress-code can vary heavily depending on the team you work in. Although, generally, you could say that the large law firms have stricter standards than smaller offices.

All dressed up, I started my traineeship on 2 September. I soon realised that the work place attire is not as formal as expected. While the men, probably due to lack of reasonable alternatives, mostly wear suits, there is a custom on Fridays when some of them wear chinos – it’s called “Chino Friday”! I’ve also noticed that the women’s style of dress offers a bit more variety than the men’s.

The issue of appropriate dress in the workplace has been discussed lately in the British media. Apparently, the way you dress in the workplace does not only potentially affect how your employer and your colleagues view you – it can also have a bearing on your promotion prospects. This is the result of a study published recently in “HR Network Scotland” and referred to in “The Guardian”.

As evidenced by the study, a “cohesive sense of style” in an office enhances the team spirit and promotes higher levels of productivity. And that is not all: more than 70 percent of HR directors in Scotland stated that workplace attire can affect promotion prospects. In addition, four in ten HR directors criticised the way their employees dress in the workplace as inappropriate or unusual.  This might compel employees with ambitions to get promoted to rethink their style. Those who have chosen shorts and flip flops over a suit during the summer might consider whether dress-code flexibility is worth being excluded from the flock and limit their chance to become the boss.

Interestingly, employees often subconsciously create a uniform style of dress. The possible explanations for this are that, historically, lower-status people will dress to emulate high-status individuals, and a uniform style of dress satisfies the need to feel like part of a group.

Another explanation is purely practical: why bother scouring fashion magazines or spending hours roaming through stores during busy times when you can simply be inspired by the style of your colleagues?

The Guardian article, entitled “Why you need to dress like your boss”, goes further, and states that you don’t need to dress well to get promoted; you need to dress like your boss! The result? The article refers to the team of a magazine resembling “a slightly unimaginative set for a Burberry campaign”.

The good news is that, even if the study suggests that “sartorial rebels” need to adapt their style of dress in the workplace, it can ultimately pay off to be a copycat. If you manage to make it onto the executive chair, you will be able to dictate the dress-code and force staff to dig flip flops, muscle shirts, and belly-tops back out of the closet!

 

Arbeitskleidung und ihre Auswirkung auf die Karriere

 

Hallo, meine Name ist Lena. Ich bin Rechtsreferendarin aus Köln und verbringe meine dreimonatige Wahlstation im arbeitsrechtlichen Dezernat der Brodies LLP in Edinburgh.

Kurz vor meiner Abreise erkundigte ich mich bei einem deutschen Kollegen, der vor einiger Zeit ebenfalls seine Station bei Brodies verbracht hat, nach dem dort gängigen Dresscode. Seine Antwort lautete: “Du musst jeden Tag ein Kostüm tragen, aber nicht das von Karneval!” Mist, ein Rotkäppchenkostüm hätte ich noch da gehabt.

Einen Tag später erhielt ich eine Email von Brodies, die diese “Hiobsbotschaft” bestätigte. Dresscode: formelle Geschäftskleidung. Ein kurzer Blick in den Schrank: Schade aber auch, ich MUSS shoppen!

In den deutschen Kanzleien, in denen ich bislang gearbeitet habe, war der Dresscode – vor allem für die Referendare – eher entspannt. Verallgemeinern lässt sich dies allerdings nicht. Selbst innerhalb der Großkanzleien kann der Dresscode abhängig vom Team stark variieren. Tendentiell wird man wohl sagen können, dass die großen Wirtschaftskanzleien einen strengeren Maßstab anlegen als kleinere Sozietäten.

Geschniegelt und gestriegelt trat ich also am 2. September meinen ersten Arbeitstag bei Brodies an. Allerdings stellte ich schnell fest, dass der Dresscode nicht so streng ist wie erwartet. Auch wenn die Männer, wahrscheinlich aus Mangel an angemessenen Alternativen, überwiegend Anzüge tragen, greifen einige von Ihnen freitags zu Chinos – der sogenannte “Chino Friday”! Im Vergleich zu den Männern bietet der Kleidungsstil der Frauen noch etwas mehr Abwechslung.

Die Problematik der angemessenen Kleidung am Arbeitsplatz beschäftigt in letzter Zeit auch die Medien in Großbritannien:

Angeblich entscheidet die Wahl der Arbeitskleidung nicht nur darüber, wie Ihr Vorgesetzter und Ihre Kollegen Sie wahrnehmen. Nein, sie soll unter Umständen sogar Auswirkungen auf Ihre Karriere haben. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich in der Zeitschrift “HR Network Scotland” veröffentlichten Studie, die auch von der Tageszeitung “The Guardian” aufgegriffen worden ist.

Laut der Studie soll ein einheitlicher Kleidungsstil am Arbeitsplatz den Teamgeist stärken und die Produktivität fördern. Und das ist längst nicht alles: Mehr als 70 Prozent der Leiter von Personalabteilungen in Schottland sind der Ansicht, dass die Arbeitskleidung die Aufstiegschancen beeinflussen könne. Außerdem bezeichnen 40 Prozent der Vorgesetzten die Arbeitskleidung einiger Arbeitnehmer als unangemessen. Dies könnte Arbeitnehmer mit Beförderungsambitionen dazu veranlassen, ihren Stil zu überdenken. Wer also bislang bei sommerlichen Temperaturen Shorts und Flip Flops dem Businessoutfit vorgezogen hat, wird sich nun überlegen, ob ein eigensinniger Kleidungsstil das Risiko wert ist, aus der Herde verbannt zu werden anstatt sie eines Tages anzuführen.

Interessanterweise entwickeln Arbeitnehmer oftmals unterbewusst einen einheitlichen Kleidungsstil. Ein möglicher Grund hierfür ist, dass Menschen mit niedrigerem Status seit jeher durch ihre Kleidung der Oberschicht nacheifern. Vielleicht möchten wir aber auch einfach nur dazu gehören.

Eine rein praktische Erklärung ist die Folgende: Warum Modemagazine durchforsten oder stundenlang durch überfüllte Geschäfte streifen, wenn Sie sich auch einfach durch den Stil Ihrer Arbeitskollegen inspirieren lassen können?

Der “The Guardian” – Artikel mit der Überschrift “Why you need to dress like your boss” geht noch weiter und stellt die These auf: Du musst dich nicht gut kleiden, um befördert zu werden – Du musst dich stylen wie dein Chef! Glaubt man dem Autor, gibt es tatsächlich ein Team, das diesen Rat beherzigt und einem fantasielosen Drehort für eine Burberry Kampagne gleicht.

Aber nun die guten Neuigkeiten: Auch wenn die Studie den “Mode-Rebellen” nahelegt, ihren Kleidungsstil am Arbeitsplatz anzupassen, kann sich die Nachahmerei durchaus lohnen. Haben Sie es erst einmal auf den Chefsessel geschafft, können Sie Ihren Untertanen den Dresscode diktieren und sie dazu zwingen, Flip Flops, Muskelshirts und bauchfreie Tops wieder aus dem Schrank zu graben!

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