From Blog

Career break in Scotland v Sabbatical in Germany

Our German trainee, Violetta Koss, looks at the differences between taking a career break in Scotland and in Germany.

While discussing a case with a colleague, the topic of career breaks came up. In the UK employees are able to take a career break, provided they first receive permission from their employer to do so. Often, it is not gaining the employer’s permission that puts people off asking for a career break– rather it is the consequences this decision can bring. The disadvantage for the employee is that their absence is usually unpaid and in many cases there is no guarantee of a suitable job upon return – or in fact a job at all. Normally, the employee will sign an agreement before the career break confirming they are aware that there is no guarantee of a return to the former job.

Taking a career break seems to be a more attractive prospect in Germany. Over the last couple of years it has become more and more popular for employees to take some time off work, to go on sabbatical. The sabbatical gives the employees the possibility to take a break from their jobs for a period of three to twelve months, whilst still receiving their monthly salary from their employer, secure in the knowledge that they can return to their old jobs.

The legal basis for a sabbatical is a ”Part-time and Time Limitation Law”, which entitles employees to request flexible working time, although it is not mandatory for employers to grant it. The law applies to companies with over 15 employees and to employees who have over 6 months’ service.

The benefits to employers of offering and allowing sabbaticals include flexibility to deal with a decrease in work; being able to retain strong employees; and the return of a rested, motivated and grateful employee. For the most part, larger companies and business consulting services firms use this arrangement to retain specialists.

While on sabbatical the employee can either benefit from a long-term working time account or a special form of part time and temporary wage moderation. The former aims at accumulating extra hours in a working account, e.g. outstanding overtime and holidays, which are then taken into account during the sabbatical. The second takes the form of an individual agreement between the employee and his employer, e.g. the employee works for 40 hours a week for 3 years but is only paid for 30 hours of work. The result is that the employee can go on a sabbatical in his fourth year and receive the same salary he received for the previous 3 years. The advantage of both models is that the employer continues to pay social insurance contributions on the basis of an existing and continuing contract of employment. Furthermore, after the sabbatical the employee returns to his old workplace to his original contractual terms and conditions.

In conclusion, in my view the sabbatical is the safer way to take time off work from the perspective of both monthly salary and return to employment.

Bei der Besprechgung eines Falles mit einem Kollegen sind wir auf das Thema Karriere-Auszeit zu sprechen gekommen. In Großbritannien steht es jedem Arbeitnehmer frei sich einen Auszeit von seiner Arbeit zu nehmen, vorausgesetzt sie erhalten dafür die Erlaubnis ihres Arbeitgebers. Oft ist es nicht die Erlaubnis der Arbeitgebers, die die Arbeitnehmer davon abhält nach einer Auszeit zu verlangen, als vielmehr die Folgen, die diese Entscheidung mit sich bringt. Der Nachteil der Auszeit ist, dass der Arbeitnehmer während seiner Abwesenheit nicht bezahlt wird und nach seiner Rückkehr keine Garantie hat, seinen alten Arbeitsplatz oder überhautp einen Arbeitsplatz wieder zu erhalten. In der Regel unterschreibt der Arbeitnehmer, bevor er in die Auszeit geht eine Erklärung sich der Tatsache bewusst zu sein, dass eine Rückkehr an seinen alten Arbeitsplatz nicht gewährleistet werden kann.

Sich eine Auszeit von der Arbeit zu nehmen erscheint in Deutschland einfacher zu sein. In den letzten Jahren ist es immer mehr zum Trend geworden, dass sich Arbeitnehmer eine Auszeit von Ihrem Beruf nehmen und ein sogenanntes Sabbatjahr einlegen. Das Sabbatjahr bietet den Arbeitnehmern die Möglichkeit von ihrem Arbeitsplatz eine Pause von drei bis zu zwölf Monaten zu nehmen, während sie weiterhin vollen Monatsgehalt erhalten und nach Ablauf der Zeit zu ihrem alten Arbeitsplatz zurückkehren.

Die Rechtsgrundlage für diese Auszeit bietet das Teilzeit- und Befristungsgesetz, das eine flexible Gestaltung der Abeitszeit erlaubt, jedoch keinen gesetzlichen Anspruch begründet. Voraussetzung für die Anwendung ist allerdings eine Betriebsgröße von mehr als 15 Mitarbeitern und eine bisherige Beschäftigungsdauer von mehr als 6 Monaten.

Die Gründe eines Arbeitgeber ein Sabbatjahr anzubieten und zu genehmigen reichen von Vermeindung von Kündigungen, Überbrückung von Auftragsmängeln und Arbeitnehmer an sich zu binden. Gerade große Unternehmensberatungsfirmen und großer Firmen nutzen diese Form, um Fachkräfte und Führungskräfte an sich zu binden. Der Arbeitgeber profitiert vom Sabbatjahr in der Form, dass ein erholter, motivierter und dankbarer Arbeitnehmer zurückkehrt.

Das Nehmen einer Auszeit kann entweder in Form eines Langzeitskontos erfolgen oder einer besonderen Art der Teilzeit verbunden mit einem befristeten Lohnverzicht. Ersters zielt darauf ab, Plusstunden auf einem Arbeitskonto anzusammeln wie beispielsweise Überstunden oder Urlaub, die dann dem Sabbatjahr angerechnet werden. Zweites beeinhaltet eine abweichende arbeitsvertragliche Vereinbarung zwischen dem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber dergestalt, dass beispielsweise über drei Jahre zwar eine 40-Stunden Woche besteht, der Monatslohn aber nur in Höhe einer 30 Stunden Woche ausbezahlt wird. Folge ist, dass der Arbeitnehmer im vierten Jahr ein Sabbatjahr einlegen kann und weiterhin Lohn in Höhe der letzten drei Jahre bekommt. Der Vorteil dieser Modelle ist, dass der Arbeitgeber weiterhin die Beiträge zur Sozialversicherung bezahlt auf der Grundlage eines weiterhin bestehenden Arbeitsvertrages. Weitere Vorteil ist, dass der Arbeitnehmer nach dem Sabbatjahr zu seinem alten Arbeitsplatz zurückkehrt.

Abschließend ist festzuhalten, dass das Sabbatjahr meiner Meingun nach mehr Sicherheit bietet, sowohl hinsichtlich der monatlichen Einnahme als auch der Rückkehr zu einem Arbeitsplatz, die Karriere-Auszeit hingegen eher als Beendigung des Arbeitsverhältnisses anzusehen ist.

The post Career break in Scotland v Sabbatical in Germany appeared first on Brodies Blog.

View original article